Natursteinmauern

Mauerwerksarten

  • Das Trockenmauerwerk wird ohne Verwendung von M√∂rtel (lediglich mit Erde als M√∂rtelersatz) unter geringster Bearbeitung der Natursteine (allenfalls einzelne Steine, wenn √ľberhaupt, zurecht hauen) aufgebaut. Hohlr√§ume werden durch kleinere Steine ausgef√ľllt und verbessern dadurch die Standfestigkeit (siehe Abbildung Tockenmauerwerk). Es handelt sich um Begrenzungs- und Gartenmauern, die keine statischen Lasten aufnehmen k√∂nnen.
  • Bruchsteinmauerwerk wird mit wenig bearbeiteten Natursteinen (Bruchsteine aus dem Steinbruch oder Feldsteine) unter Verwendung von M√∂rtel aufgebaut.
  • Hammerrechtes Schichtenmauerwerk wird mit handwerklich bearbeiteten Sichtfl√§chen aufgebaut. Die Sto√üfugen sowie die Lagerfugen werden 12 cm tief rechtwinkelig bearbeitet. Die Ansichtsseite der Mauersteine sind mit dem Sprengeisen bearbeitet und rechtwinkelig. Dieses Mauerwerk wird mit M√∂rtel aufgebaut. Die Schichth√∂he darf wechseln wie auch die Schichten.
  • Unregelm√§√üiges Schichtenmauerwerk hat 15 cm rechtwinkelige bearbeitete tiefe Sto√ü- und Lagerfugen und wird mit M√∂rtel versetzt. Die Schichth√∂he darf innerhalb der Schicht und in verschiedenen Schichten wechseln.
  • Regelm√§√üiges Schichtenmauerwerk. Dabei erfolgt die Bearbeitung der Natursteine wie beim unregelm√§√üigen Schichtenmauerwerk. Es darf kein Schichtenwechsel erfolgen. Das Versetzen erfolgt mit M√∂rtel.
  • Das Quadermauerwerk wird wie das regelm√§√üige Schichtenmauerwerk aufgebaut. Allerdings sind beim Quadermauerwerk alle Natursteine in voller Tiefe bearbeitet.
  • Beim Blendmauerwerk besteht das hintere Wandteil aus Beton mit Verankerungen ins Verblendmauerwerk oder die Natursteine werden im Mauerwerksverband mit den Ziegeln aufgebaut.
  • Zyklopenmauerwerk aus unregelm√§√üigen polygonalen Natursteinen wird zwar h√§ufig aufgebaut; ist jedoch nicht in der DIN 1053 geregelt.

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